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Peter Sloterdijk – NACH GOTT

24. Oktober 2017 - 19:00

Eröffnungsveranstaltung des 21. Leipziger Literarischen  Herbstes

Der Philosoph Peter Sloterdijk zieht in seinem neuen Buch zum ersten Mal alle Konsequenzen aus dem Satz „Gott ist tot“. Dabei kommen die Bereiche der aktuellen Theologie und Philosophie ebenso ins Spiel wie die mörderische Politik der Gegenwart. Ein Großteil des jetzigen Immigrationsstromes sei durch eine fehlerhafte Außenpolitik der Europäer ausgelöst worden, sagte der Philosoph im DLF. Derzeit kämen völkerwanderungsartige Verschiebungen in Gang – aus dem Osten wie aus dem Süden. Trotz der Gemeinsamkeiten sieht der Philosoph keine Chance auf so etwas wie die „Vereinigten Staaten von Europa“ weil die Einzelstaaten bereits konstituierte Nationalstaaten sind.
Wenn er tiefschürfend erklärt, was die Welt im Innersten zusammenhält und dabei seine Lesebrille eindrucksvoll auf- und absetzt, löst Peter Sloterdijk in Deutschland immer wieder beachtliche Debatten aus. Große Bekanntheit erlangte er mit der ZDF-Gesprächsrunde „Das philosophische Quartett“, die er zusammen mit Rüdiger Safranski zehn Jahre lang moderierte. Sloterdijk ist deutscher Philosoph, Kulturwissenschaftler und Autor. 1947 wurde er in Karlsruhe geboren. Das Studium der Philosophie, Geschichte und Germanistik an den Universitäten München und Hamburg schloss er 1976 mit der Promotion ab. Seit den 1980er Jahren arbeitet Sloterdijk als freier Schriftsteller. Sein 1983 erschienenes Werk „Kritik der zynischen Vernunft“ brachte ihm den Durchbruch als philosophischer Autor.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) und dem Kuratorium „Haus des Buches“ e.V., gefördert durch das Kulturamt Leipzig und die Kulturstiftun Sachsen

Details

Datum:
24. Oktober 2017
Zeit:
19:00

Veranstaltungsort

Haus des Buches, Veranstaltungssaal