Zwischen Stein und Himmel. Die Lobdeburg bei Jena

Es ist wieder so weit: Voller Vorfreude auf einen meiner liebsten Orte in Thüringen steige ich am Paradies aus dem Zug. Am Paradies? Ja, denn das ist der Name der Bahnstation in Jena, von wo aus ich meine Tour starte. Der JenTower, eines der Wahrzeichen dieser Stadt, scheint mir ein herzliches Willkommen zuzublinzeln. Doch heute werde ich ihn nicht besuchen, sondern stattdessen ein Bauwerk besichtigen, welches einige Jahre mehr zählt: Ich steige über Lobeda hinauf zur Lobdeburg – genauer gesagt, zu dem, was die Zeitläufte von ihr übrig gelassen haben.

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Das ferne Nahe – Philosophische und mythische Elemente des Reisens

Bewegung und Ruhe

Was ist nicht alles totgesagt worden in den letzten 150 Jahren: der Mensch, die Geschichte, das Buch, Gott und die Büroklammer. Die Bestattungsunternehmen trugen feierliche Namen wie Monismus, Marxismus oder Poststrukturalismus. Die betroffenen Angehörigen zeigten selbstverständlich Trauer, doch konnten sie eine gewisse Heiterkeit nicht verbergen; es waren große Erbschaften im Spiel. 

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Von Rätseln, lebenden Leichen und Zauberpuppen, oder: Januarlektüre mal anders

Glaubt man den kursierenden Wetterprognosen, verspricht der Januar 2026 so winterlich zu werden, wie man es für einen Winter erwarten darf. Kalt. Eisig. Und leise rieselt der Schnee. Glücklich, wer sich dann allabendlich in seine Höhle aka Zimmer aka Wohnung verkriechen kann und den Tag gemütlich in eine Decke eingekuschelt bei Tee, Serien, Buch verbringt. Lasst alle Wirklichkeit fahren … zumindest für den einen oder anderen Augenblick.

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