Im Jahre 1609 schrieb einer der bahnbrechenden Astronomen der Neuzeit, Johannes Kepler, einen Traum nieder, und zwar über eine Reise zum Mond. Erst 1634, vier Jahre nach seinem Tod, wurde dieser Traum in lateinischer Sprache veröffentlicht als Somnium. Diese Geschichte führt uns tief in die Wirren des 17. Jahrhunderts zurück, in den Kampf um eine neue Astronomie, aber auch in den Hexenwahn. Zugleich aber führt sie in unser 21. Jahrhundert. Denn vermutlich wird der Mond in nächster Zeit zu einem Sprungbrett ins Weltall ausgebaut werden; Frank Schätzings Bestseller Limit ist nur ein Vorgeschmack.
„Mondfahrt und Hexenwahn: Keplers Traum“ weiterlesenSternbilder und ihr mythologischer Hintergrund
Am Sternenhimmel sind bei idealen Bedingungen (d.h. ohne die in Mitteleuropa häufige Lichtverschmutzung) mit bloßem Auge mehrere Tausend Sterne zu erkennen. Wie archäologische Befunde zeigen, hat der Mensch schon früh in der Kulturgeschichte Interesse für die Astronomie, d.h. für die Gegebenheiten des Sternenhimmels, entwickelt. Die sogenannte Himmelsscheibe von Nebra ist wohl eines der bekanntesten Beispiele hierfür.
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