»Dante ist uns fern gerückt« oder Warum es sich (wieder) lohnt, Die Göttliche Komödie zu lesen!

Der italienische Dichter Dante Alighieri (1265-1321) gehört unbestreitbar zu den Großen der Weltliteratur. Seine La Divina Comedia, den meisten in unserem Sprachraum bekannt als Die Göttliche Komödie[1], gilt als Meisterwerk der italienischen Dichtkunst und prägte maßgeblich die Entwicklung der italienischen Sprache. Die darin geschilderte Jenseitsreise Dantes, der in Begleitung des antiken römischen Dichters Vergil das Inferno, das Purgatorio und schließlich mit seiner großen Liebe Beatrice das Paradiso durchwandert, ist zumindest vom Namen her den meisten Menschen ein Begriff.

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Lesen Sie die Commedia, Sie werden es nicht bereuen!

Viele Menschen befinden sich immer noch in der außerordentlichen Situation, gerade wesentlich mehr Zeit zur Verfügung zu haben als sonst. Was also tun? Herumsitzen und sich von schlechter Laune regieren lassen? Keine gute Idee. Falls Sie das Werk noch nicht kennen sollten, hätte ich eine Empfehlung – beschaffen Sie sich Dantes Meisterwerk, die Divina Commedia. Vermutlich sind etliche von Ihnen im Italienischen nicht so gut zuhause, dass Sie das Buch im Original lesen könnten. Dann darf ich Ihnen die Übersetzung von „Philaletes,“ dem König Johann von Sachsen, empfehlen, der Mitte des 19. Jahrhunderts eine fulminante Übersetzung geliefert hat, die bis heute Gültigkeit besitzt. Johann versuchte, an Schriften aus der Dante-Zeit heranzukommen, um ein kleines Museum aufzubauen, und er lud in seinem Dresdner Schloss die damaligen Kenner des Werkes zu ersten Gesprächen über die Commedia ein.

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