Manggus und die Geschichte von Galav: Eine Ausstellung der mongolischen Künstlerin Javkhlan Ariunbold im Kallmann-Museum

Im Kallmann-Museum in Ismaning bei München ist noch bis zum 21. Juni die Ausstellung „Manggus“ der mongolischen Künstlerin Javkhlan Ariunbold zu sehen. Die im Jahr 1990 in Ulaanbaatar geborene Künstlerin lebt und arbeitet in Köln und Ulaanbaatar und ist Gewinnerin des Kallmann-Preises für zeitgenössische figurative Kunst. Die Ausstellung soll hier besprochen werden, weil sie von Mythen handelt, und weil sie damit in der modernen und zeitgenössischen Kunst, die sich u.a. über ihre Abkehr vom mythenreichen 19. Jahrhundert definiert, eine Ausnahmeerscheinung darstellt. Hier geht es konkret um den weitgehend unbekannten Mythenschatz der Mongolei, mit dem uns Ariunbold auch an die Beseeltheit der Natur erinnert.

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Das Leuchten in der Dämmerung – Rembrandt in Leipzig. Eine Impression

Es ist geschafft. „Ich bin drin!“, denkt man freudig und muss dabei unwillkürlich an den ikonischen Werbespot mit einem populären Tennisspieler denken, der seinerzeit selbiges verkündete, nur dass dieser zur Welt des World Wide Web Einlass erhielt statt in eine Ausstellung, die den berühmtesten und einflussreichten Maler des 17. Jahrhunderts repräsentiert. „Impuls Rembrandt – Lehrer, Stratege, Bestseller“ so der Titel der Ausstellung, mit der vom 03. Oktober – 26. Januar 2025 das 20-jährige Jubiläum des Neubaus des Museums der bildenden Künste Leipzig begangen wurde. 142 Gemälde, Zeichnungen und Radierungen wurden dafür weltweit zusammengetragen, von denen rund 60 Werke von Rembrandt selbst stammen. Die anderen Stücke entstanden in seiner Werkstatt oder sind Arbeiten von Zeitgenossen, darunter auch Stücke aus dem Bestand des Leipziger Museums.

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Des Kaisers gefährliche Blüten

Das ausgehende 19. Jahrhundert war eine Epoche, in der sich die Darstellung antiker Sujets großer Beliebtheit erfreute. Die sogenannte Salonmalerei bot u.a. mit der Darstellung antiker Alltagsszenen Museums- und Ausstellungsbesuchern die Möglichkeit, dem strengen Moralkodex des Viktorianischen Zeitalters zumindest visuell in eine leichte und sinnenfrohe Welt hin zu entfliehen.

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Von Bildern und Mythen: Die schaffende Galatea

Die Ausstellung „Die schaffende Galatea. Frauen sehen Frauen„, die in der Kunsthalle „Talstrasse“ in Halle (Saale) zwischen dem 13. Juli und dem 13. Oktober 2019 zu sehen war, wurde als Antwort auf heutige Geschlechterkonflikte im Rahmen der letzten 100 Jahre konzipiert.

Dorothea Maetzel-Johannsen, Das kranke Mädchen, 1919, Öl auf Leinwand, Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, Schleswig
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