Leider nur halb so wild: Ronald Huttons ‚Queens of the Wild‘

Vor wenigen Wochen, am 17. Juni 2026, verstarb in Bologna der bedeutende italienische Historiker Carlo Ginzburg. Mit seinen Werken Hexensabbat. Entzifferung einer nächtlichen Geschichte (1993) und Die Benandanti. Feldkulte und Hexenwesen im 16. und 17. Jahrhundert (1966) leistete Ginzburg einen unschätzbaren Beitrag zur Erforschung heidnischer Volksbräuche und der Hexenverfolgung in Europa. Diese Rezension ist seinem Andenken gewidmet. 

Am britischen Historiker Ronald Hutton, der in Cambridge und Oxford studiert hat, an der Universität von Bristol lehrt, und als Experte für englische Folklore und Heidentum gilt, scheiden sich die Geister. Während sein neues Buch mit dem reizvollen Titel Queens of the Wild von RezensentInnen aus dem überwiegend englischsprachigen akademischen Establishment durchweg positiv rezensiert wird, sind Neu-Heiden und Feministinnen erbost: der Autor spricht vorchristlichen Göttinnen, von denen man allgemein annimmt, dass sie auf naturreligiöse Mutter-Erde-Kulte zurückgehen, ihre Bedeutung und Kontinuität ab – sie hätten lediglich eine marginale Rolle im antiken Kultus gespielt und seien ansonsten eine Erfindung von Gelehrten und Künstlern des 19. Jahrhunderts. Hutton stellt außerdem die bislang auch in der etablierten Wissenschaft weitgehend akzeptierte Annahme von „pagan survivals“ (Fortbestand heidnischer Bräuche, Glaubensinhalte oder Motive) nach der Christianisierung in Europa in Frage. In ihrer Besprechung von Huttons Buch über britisches Heidentum, The Pagan Religions of the Ancient British Isles (1991), bereut die Feministin Max Dashu, es überhaupt gelesen zu haben. Seine Forschung sei tendenziös sowie fehler- und lückenhaft, und deshalb nicht vertrauenswürdig („If this is rigor, it is mortis“). Auch die in der Göttinnen-Bewegung aktive feministische Theologin Asphodel P. Long kritisierte Huttons Herangehensweise.

Im Folgenden will ich einige Punkte herausgreifen, die Huttons Thesen in der Tat fragwürdig erscheinen lassen. Bei aller Kritik sollen zum Schluss auch positive Aspekte hervorgehoben werden.

Vorweg: es ist immer gut, alles zu hinterfragen und etablierte Annahmen noch einmal auf ihre Substanz zu prüfen. Gerade bei Wicca ist die Frage, was daran „erfundene Tradition“ (E. Hobsbawm) ist, durchaus gerechtfertigt. Was Hutton hier macht, und was manchen Rezensenten und Rezensentinnen entgangen ist, ist jedoch, dass er wesentliche Forschungsbeiträge und Zusammenhänge ignoriert. Ein ernstzunehmendes Problem ist der Umstand, dass bei der heutigen Spezialisierung der Fächer und bei schwindenden Sprachkenntnissen nur noch wenige Gelehrte einen umfassenden Überblick über antike, germanische, keltische und slawische Schriftquellen haben, die archäologische Situation überblicken, und sich außerdem mit Literaturgeschichte, Sagen, Mythen, Ethnobotanik und Hexenforschung auskennen. Obwohl Huttons Perspektive weit gefasst ist und er außerordentlich viele historische Quellen kennt, werden naheliegende Zusammenhänge nicht hergestellt und ganz entscheidende Fakten und Forschungsbeiträge außer Acht gelassen, z.B. die gesamte Forschung zu Frau Holle nach Grimm, ebenso wie für das Thema relevante Deutungen von Grimm selbst.

Ein grundlegendes Problem bei der Geschichte von Naturreligiosität ist die Tatsache, dass materielle und schriftliche Quellen fehlen, weil für Rituale vergängliche Naturmaterialien verwendet werden und die ganze Erde als heilig betrachtet wird, was den Bau von Tempeln und Kirchen hinfällig macht. Ein flüchtiger Blick auf heute noch existierende agrarische Bräuche, oder auf indigene und matriarchale Völker, die ihre Traditionen mündlich weitergeben, genügt, um zu verstehen, wie so etwas in früheren Zeiten ausgesehen haben könnte, und dass es nicht rechtens ist, kulturelle Praktiken zu leugnen, nur weil keine schriftlichen, steinernen, ehernen oder tönernen Artefakte auffindbar sind. Genau darin liegt ja auch die hohe Kunst der Geschichtsinterpretation, dass man nicht nur die aktuell so hoch im Kurs stehenden materiell greifbaren Artefakte berücksichtigt, sondern eine möglichst umfassende Gesamtschau alles verfügbaren, bereits zusammengetragenen Wissens zu erreichen sich bemüht und semantische Felder sinnvoll miteinander verbindet. Eine Geisteswissenschaft, die versucht, ohne die Vorstellungskraft auszukommen, ist dem Tode geweiht, denn sie ist nichts anderes als bild- und imaginationsfeindlicher Puritanismus in wissenschaftlichem Gewand. Sie steht auf einer Ebene mit der KI und wird auch niemanden dazu inspirieren, das Handy auf die Seite zu legen.

Mutter Erde und der altenglische Flursegen Æcerbot

In seinem zweiten Kapitel, Mother Earth, argumentiert Hutton, die Vorstellung einer Mutter-Erde-Gottheit sei eine Erfindung elitärer, akademischer Kreise, und sie sei weder für das Altertum noch für die christianisierte Zeit als „survival“ eindeutig nachzuweisen, zumindest nicht in dem Umfang und dem Gewicht, das interessierte Kreise (sprich: Matriarchatsforscherinnen, Ökofeministinnen und praktizierende Heiden) ihr beimessen. Interessant und vielleicht bezeichnend ist hier Huttons Umgang mit dem aus dem 10./11.  Jahrhundert überlieferten angelsächsischen Flursegen, dem Æcerbot. Der altenglische Text enthält die ausführliche Beschreibung eines Rituals zur Segnung des Ackers. Der Kontext ist offensichtlich schon christlich, gleichwohl enthält der Segen zwei Stellen mit expliziter Anrufung einer Mutter Erde, sowie den in derselben Zeile dreimal hintereinander genannten, rätselhaften Namen „Erce“:


Erce, erce, erce, eorþan modor,

geunne þe se alwalda, ece drihten,

æcera wexendra and wridendra,


Erce! Erce! Erce! Mother of Earth!

May the All-Ruler grant you, the eternal Lord,

Fields growing and flourishing


Hal wes þu folde, fira modor,

beo þu growende on Godes fæþme,

fodre gefylled, firum to nytte.


Wassail, Earth (folde), Mother of Mankind!

Be growing in God’s embracing arm,

Be filled with food for the needs of Mankind.


Man wusste den Namen „Erce“ nicht so recht zu deuten, da er in den überlieferten altenglischen Texten sonst nirgends auftaucht, und auch keinem Namen aus der Bibel ähnelt. In einem jüngeren Forschungsbeitrag (2020) in Notes & Queries wird ein irischer Zusammenhang postuliert. Einer der ersten, der eine breiter überlieferte mythologische Figur zu erkennen vermeinte, war Jacob Grimm. Nach seiner Lesart deutete Erce auf Frau Herke, die in Sagen im heutigen Sachsen-Anhalt und im Brandenburgischen verbreitet ist, und die auch in der germanistischen Forschung heute als regionale Variante der Holle anerkannt ist (Timm, 2010). Die Verbindung Erce-Herke wurde auch von Benjamin Thorpe (1851) vertreten, und für William P. Reaves, der 2018 ein Buch über die Mutter Erde in der germanischen Mythologie veröffentlicht hat, erscheint das die naheliegendste Erklärung (er operiert allerdings außerhalb des akademischen Establishments). Grimm stützte sich u.a. auf Tacitus, der von einer der ägyptischen Isis ähnlichen Naturgottheit bei den Germanen berichtet, und entwickelte das Bild der Holle als vorchristlicher Fruchtbarkeits- und Erdgottheit, was dann auch im Zusammenhang mit dem angelsächsischen Flursegen halbwegs Sinn ergeben würde. Der Originaltext des Flursegens ist übrigens in einem Manuskript als Zugabe zu einer Abschrift des altsächsischen Heliand überliefert. Hutton macht sich nicht die Mühe, diesen interessanten Forschungskomplex vorzustellen, der aktuell auch für die Matriarchatsforschung von Bedeutung ist, die die Ursprünge der Holle in vorgermanischer, vorpatriarchaler Zeit ansiedelt (z.B. Göttner-Abendroth). Jacob Grimms Deutsche Mythologie (englischer Titel: Teutonic Mythology) wird von Hutton in den Anmerkungen zwar oft erwähnt, Tacitus, dem Grimm immerhin Hinweise auf eine von Germanen, einschließlich den Anglii, verehrte Göttin verdankt, wird nur einmal flüchtig erwähnt. In seiner Besprechung des Æcerbot verweist Hutton lediglich auf den oben erwähnten Beitrag in Notes & Queries, in dem ebenfalls die Meinung vertreten wird, es sei keine mythologische Figur oder Gottheit bekannt, auf die sich der Name Erce beziehen könnte. Grimms These wird von den Autoren zwar kurz erwähnt, aber als nicht überzeugend verworfen, da Herke eine „poorly attested Continental German folk figure“ (spärlich nachgewiesene Figur des kontinentalen deutschen Volksglaubens) sei.

Holle

Obwohl hier also eine mögliche Verbindung zwischen dem Ackersegen und der Holle verschwiegen wird, ist Holle Hutton wohlbekannt, ebenso wie ihre alpinen Inkarnationen Berchta / Percht (S. 138-39). Diese werden aber nicht im Mutter-Erde-Kapitel besprochen, sondern im vierten Kapitel mit dem doppeldeutigen Titel Ladies of the Night. Noch die abgelegensten Quellen aus dem Mittelalter und der Frühen Neuzeit, in denen eine Holda vorkommt, sind Hutton geläufig, er bezieht diese in einem Fall (der Beschreibung der Frau des Frankenkönigs Ludwig des Frommen, die mit Sappho und Holda verglichen) jedoch ohne weitere Umschweife auf die Prophetin Hulda im Alten Testament. Auf solche Ideen kommt nicht einmal die reformierte Rabbinerin Jill Hammer, die sich ebenfalls für Holle interessiert, weil es im Mittelalter unter deutschen Juden einen Brauch gab, den sog. Holle-Kreisch, der in einigen Gemeinden sogar noch heute praktiziert wird, wenn ein Kind geboren wird (diese interessante Arbeit wird von Hutton, soweit ich sehen kann, auch nicht berücksichtigt).

Im gesamten Ladies of the Night-Kapitel, das von einem weit verbreiteten Diana-Kult im deutschen Sprachraum, insbesondere in Franken, handelt, fragt Hutton kein einziges Mal, ob es sich bei den Erwähnungen der Diana in kirchlichen Dokumenten nicht einfach um ein latinisiertes Codewort für Holle handeln könnte, wie dies in der Holle-Forschung angenommen wird. Er stellt sich lieber unwissend und vertritt die Ansicht, dass es für immer ein Rätsel bleiben wird, welche mysteriöse Entität aus dem Volksglauben hier mit Diana gemeint sein könnte (die römische Diana könne es ja schließlich nicht sein) – obwohl selbst in Kirchendokumenten immer wieder die Beinamen Holda und Unholda überliefert sind (z.B. bei Burkhart von Worms). Erst in dem Abschnitt Aftermath zum Ende des Kapitels stellt Hutton Holle ausführlich vor, und führt wichtige Aspekte des Bedeutungsspektrums auf, das mit ihr assoziiert wird: ihre Liebenswürdigkeit, ihre Rolle als Patronin der Spinnerinnen, ihr Segen für die Felder, ihre nächtlichen Ausflüge, ihre Bedeutung in den Raunächten usw. Zum Abschluss des Kapitels wird die „Lady of the Night“ als „one of the great counter-cultural figures of the human record“ (eine der großen gegenkulturellen Figuren in der Geschichte der Menschheit) gewürdigt, wobei er betont, dass es sich hier nicht um eine vorchristliche, heidnische Göttin handelt, sondern vielmehr um eine im Mittelalter erfundene Gestalt für diverse regionale Bräuche, die mit christlichen Vorstellungen nicht vereinbar waren. Details dieses Glaubens könnten wir heute nicht mehr rekonstruieren, weil ihre namenlosen Anhängerinnen sie mit ins Grab (bzw. auf den Scheiterhaufen) genommen haben, und die Kirche kein Interesse hatte, hier weitere ethnologische Nachforschungen anzustellen und diese zu dokumentieren.

Im fünften Kapitel, Cailleach, kommt Hutton auf eine mir bislang unbekannte Figur zu sprechen, die für keltische Gebiete wie Irland und Schottland eine große Bedeutung hat.

Die Beinamen der Cailleach, „Bheara (or Bhéarrthach, Bhéarthach, Bhéarra, Bearra, Bhéarach or – in Scotland – Bheurr or Bheur)” (S. 148) sowie ihre Eigenschaften als wilde, dunkle Wintergöttin erinnern stark an die alpine Percht/Bertha, bei der man auch keltische Ursprünge vermutet, aber auch hier wartet man vergeblich darauf, dass Hutton eine Verbindung herstellt. Dafür macht er uns dankenswerterweise auf einen irischen Folkloristen von der Universität Cork, Gearóid Ó Crualaoich, aufmerksam, der die Cailleach im Anschluss an Marija Gimbutas als vorchristliche, vorpatriarchale Ur-Gottheit versteht (was Hutton natürlich ablehnt).

Das letzte Kapitel bzw. der Epilog handelt vom Grünen Mann, den man in der deutschsprachigen Kunst- und Architekturgeschichte vor allem als „Blattmaske“ kennt, und der mir auf Reisen von Rumänien bis Portugal immer wieder begegnet ist, z.B. in Kirchen der Siebenbürger Sachsen und auf den berühmten, bunt bemalten portugiesischen Kacheln, den Azulejos. Hierzu vielleicht mehr an anderer Stelle.

Walpurgisnacht, Beltane & Hexensabbat

Bei einem Titel wie Queens of the Wild von einem Experten für Heidentum freut man sich auf eine eingehende Besprechung der Walpurgisnacht bzw. des Beltane-Fests. Leider wird die Walpurgisnacht gar nicht erwähnt, Beltane nur einmal auf S. 14 in einem Zitat von Margaret Murray‘s The Lantern Bearers (1959), die das frühmittelalterliche Britannien als einen Ort darstellte, in dem die Menschen „zu Beltane für den Gehörnten tanzten“ (das heidnische Fest, das den Sommer einläutet) und zwischendurch dem Wort Gottes lauschten. Das war‘s. Und was hat Hutton über die Hexen zu vermelden? Sie kommen am Rande in den Ausführungen über Diana zur Sprache, weil diese in Hexenprozessakten immer wieder auftaucht und mit nächtlichen Flugabenteuern assoziiert wird. Die Forschung von Carlo Ginzburg wird angesprochen, der ausgehend von den Benandanti im norditalienischen Friaul in seinem einflussreichen Buch Hexensabbat (1989) für die in Europa als Hexen Verfolgten eine im Untergrund fortlebende, ältere schamanische Kultur vermutet hatte. Dieser These will Hutton, das haben wir inzwischen verstanden, nicht zustimmen, würdigt „Carlo“ aber als feinen Gelehrten, der seine Theorie in jüngerer Zeit auch zurückgenommen habe.

Fazit

Wenngleich die Lektüre des Buchs aufgrund der Verweigerung des Autors, naheliegende Verbindungen herzustellen, frustrierend ist, trägt Hutton außerordentlich viele interessante Quellen zusammen. Hierzulande weniger bekannte mythologische Figuren wie die Cailleach oder der grüne Mann werden uns ins Bewusstsein gerufen. Obwohl das Buch eher wie ein wilder Ritt durch die Kulturgeschichte denn wie eine gründliche wissenschaftliche Untersuchung anmutet, ist es gerade für StudentInnen der Anglistik eine reiche Fundgrube, an der sich die ein oder andere Hausarbeit entzünden könnte: von Hinweisen zur Wertschätzung des Matriarchats bei D.H. Lawrence (S.56-57) über die Huldigung einer germanischen Mutter-Erde-Gottheit namens Hertha bei Algernon Swinburne (S. 54), der wiederholten Würdigung einer großen Mutter Erde in den Werken George Merediths (S. 55), dem Erscheinen einer Rat gebenden, weißen Frau in Charlotte Brontës Jane Eyre, die als Mutter angerufen wird (S. 53), bis hin zu quasi-religiösen Anrufungen der Mutter Erde bei Percy B. Shelley, und des Mondes bei John Keats, bietet der Autor reichlich Anregung für weiterführende Forschungen und so manche Gelegenheit zum Widerspruch. Darüber hinaus eignet sich das Buch hervorragend als Übungsfläche für kritisches Denken, Quellenstudium und Wissenschaftskritik.

Huttons Forschungen sind aus der spezifischen Situation in England entstanden, wo Neuheiden- und Druidentum ernsthaft praktiziert werden, aber sich zum Teil aus zweifelhaften, okkult-geheimbündlerischen Quellen speisen als aus animistischen oder matriarchal-erdverbundenen Weltbildern. Sein ikonoklastischer Impuls wird so vielleicht auch eher nachvollziehbar, auch wenn er meines Erachtens die Falschen trifft.

Ein Beitrag von Dr. Claudia Richter


Literaturhinweise:

Batten, Caroline R. and Mark Williams, “Erce in the Old English Æcerbot Charm: An Irish Solution,” Notes & Queries, Volume 67, Issue 2, June 2020, S. 168–172.

Crualaoich, Geraóid Ó, The Book of the Cailleach. Stories of the Wise Woman Healer, Cork UP, 2006.

Dashu, Max, „A Review of Ronald Hutton’s The Pagan Religions of the Ancient British Isles,” https://www.suppressedhistories.net/articles/hutton_review.html

Grimm, Jacob, Deutsche Mythologie, 1835.

Ginzburg, Carlo, Hexensabbat. Entzifferung einer nächtlichen Geschichte, Fischer, 1993.

Hammer, Jill, “Holle’s Cry. Unearthing a birth goddess in a German Jewish naming ceremony”, Nashim: A Journal of Jewish Women’s Studies & Gender Issues, Jewish Women’s Spirituality Nr. 9 (Spring 5765/2005), S. 62-87.

Hutton, Ronald, Queens of the Wild. Pagan Goddesses in Christian Europe. An Investigation, Yale UP, 2022.

Jakob, Andrea, Frau Holle. Mythos und Brauch in Thüringen, Meininger Museen, Kulturstiftung Meiningen-Eisenach, 2010.

Müter, Sophie, To the bottom of Frau Holle’s well. Identifying the material evidence behind European fertility beliefs through well offerings in the Low Countries from a comparative perspective (MA thesis, University Uppsala, 2024) https://www.diva-portal.org/smash/get/diva2:1879775/FULLTEXT01.pdf

Timm, Erika, Holle, Percht und andere Gestalten. 160 Jahre nach Jacob Grimm aus germanistischer Sicht betrachtet, Hirzel, 2010.

Reaves, William P. Odin’s Wife. Mother Earth in Germanic Mythology, 2018.


 © Arbeitskreis für Vergleichende Mythologie e. V.

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