Pop-Stars der Jahrhunderte – Heute: John Lennon

ALL YOU NEED IS LOVE. IMAGINE. STRAWBERRY FIELDS FOREVER. NUTOPIA.

Über John Lennon ist in den vergangenen mehr als sechs Jahrzehnten eine kaum mehr zu überblickende Text-, Bild- und Klangmenge produziert worden. Biographien, musikwissenschaftliche Analysen, zeitgeschichtliche Einordnungen, hagiographische Annäherungen und kritische Demontagen stehen nebeneinander. Anders als in meinem ersten Beitrag zu Paul Gerhardt darf ich daher voraussetzen, dass die Figur John Lennon der überwiegenden Zahl der Leserinnen und Leser bekannt ist. Allen, die nach Lennons Tod geboren sind oder auch nur wie ich nach der BEATLE-Mania aufwuchsen, empfehle ich den Mut, weiterzulesen. Das Problem ist hier nicht Unkenntnis, sondern Überkenntnis. Wer über Lennon schreibt, schreibt immer schon gegen einen übermächtigen Deutungskorpus an. Und das Thema „John Winston Ono Lennon“ ist so groß, dass ich vor Ehrfurcht erstarren kann, ohne ein Wort über ihn zu schreiben.

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Eine Reise zu den Großsteintempeln

Valletta / Hafen

Meine Reise zu heiligen und (un)heiligen Orten führt auf die Inseln Malta und Gozo. In drei Beiträgen berichte ich darüber für den Blog des Arbeitskreis Vergleichende Mythologie. Zwischen Sizilien und der nordafrikanischen Küste zentral im Mittelmeeres gelegen, wird die Hauptinsel Malta flankiert von der noch kleineren Insel Gozo und dem winzigen Eiland Comino. Der maltesische Archipel bildet nach Fläche und Einwohnerzahl das kleinste Land der Europäischen Union. Auf meiner maltesischen Reise interessierten mich vor allem die zahlreichen Großsteintempel, die sich hier über sechs Jahrtausende hinweg in erstaunlicher Anzahl erhalten haben. Diese Tempel wurden in der Jungsteinzeit zwischen 3800 v. Chr. und 2500 v. Chr. erbaut. Sie sind damit älter als die ägyptischen Pyramiden, älter als Stonehenge und gehören mit Çatalhöyük und Göbekli Tepe in der heutigen Türkei zu den ältesten freistehenden Gebäuden der Welt.

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Zwischen Stein und Himmel. Die Lobdeburg bei Jena

Es ist wieder so weit: Voller Vorfreude auf einen meiner liebsten Orte in Thüringen steige ich am Paradies aus dem Zug. Am Paradies? Ja, denn das ist der Name der Bahnstation in Jena, von wo aus ich meine Tour starte. Der JenTower, eines der Wahrzeichen dieser Stadt, scheint mir ein herzliches Willkommen zuzublinzeln. Doch heute werde ich ihn nicht besuchen, sondern stattdessen ein Bauwerk besichtigen, welches einige Jahre mehr zählt: Ich steige über Lobeda hinauf zur Lobdeburg – genauer gesagt, zu dem, was die Zeitläufte von ihr übrig gelassen haben.

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Das ferne Nahe – Philosophische und mythische Elemente des Reisens

Bewegung und Ruhe

Was ist nicht alles totgesagt worden in den letzten 150 Jahren: der Mensch, die Geschichte, das Buch, Gott und die Büroklammer. Die Bestattungsunternehmen trugen feierliche Namen wie Monismus, Marxismus oder Poststrukturalismus. Die betroffenen Angehörigen zeigten selbstverständlich Trauer, doch konnten sie eine gewisse Heiterkeit nicht verbergen; es waren große Erbschaften im Spiel. 

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Von Rätseln, lebenden Leichen und Zauberpuppen, oder: Januarlektüre mal anders

Glaubt man den kursierenden Wetterprognosen, verspricht der Januar 2026 so winterlich zu werden, wie man es für einen Winter erwarten darf. Kalt. Eisig. Und leise rieselt der Schnee. Glücklich, wer sich dann allabendlich in seine Höhle aka Zimmer aka Wohnung verkriechen kann und den Tag gemütlich in eine Decke eingekuschelt bei Tee, Serien, Buch verbringt. Lasst alle Wirklichkeit fahren … zumindest für den einen oder anderen Augenblick.

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