Halberstädter Ambivalenzen: (Un)Heiliges hinter dicken Mauern

Zu Beginn muss man wählen: linke Tür oder rechte Tür? Und so stehe ich vor dem Nordportal des Halberstädter Doms und entscheide mich erst einmal für die geschlossene Tür: die rechte. Dabei stutze ich kurz, denn gemeinhin gilt die rechte Seite als die symbolisch richtige, die Seite der Engel, der Sitz des Wahren und Vollkommenen. „Er sitzt zur Rechten Gottes“ heißt es u.a. im Apostolischen Glaubensbekenntnis. Die linke Seite dagegen ist nach christlicher Vorstellung die Seite des Teufels und im Islam fällt jemand, der nach seinem Tod von Allah das Buch seiner Taten in die linke Hand gelegt bekommt, der ewigen Verdammnis anheim. Im Übrigen verortet/verortete man religiös auch das Weibliche links; sogar bei der Sitzordnung in der Kirche oder bei Tisch.

Ich hoffe also, dass mich hinter der linken Tür keine Dämonen begrüßen und wage mich in den Dom, dessen Ursprünge bis ins 9. Jahrhundert zurückreichen. Unter anderem spielt die Verehrung Karls des Großen, dem legendären Gründer des Bistums Halberstadt in der Domhistorie eine wichtige Rolle; dass die vermeintliche Gründungsurkunde aus dem Jahr 804 nachweislich eine Fälschung aus dem 12. Jahrhundert war, um Alter, Prestige und Machtansprüche zu zementieren, schien damals politisch keine dramatische Rolle zu spielen. Tatsächlich existierte im mythischen Gründungsjahr wohl nur ein Missionsstützpunkt (für die zum christlichen Glauben zu bekehrenden Sachsen) im rund 34 Kilometer entfernten Osterwiek. Es dauerte dann auch „offiziell“ noch bis zum 10. Jahrhundert mit der Bistumserhebung und der Domweihe, die schließlich im Jahr 992 in Anwesenheit Kaiser Ottos III. (980-1002) erfolgte. Aber was wäre eine Geschichte schon ohne eine gute Legende? Zumal Karl der Große mit der Renovatio Imperii faktisch das Römische Reich erneuert bzw. wiederhergestellt hatte.

Von Renovatio, zu Deutsch Erneuerung, zeugen am und im Halberstädter Dom aktuell diverse Gerüste. Nach dem Gang durch das Nordportal werde ich zunächst von einer dem Kirchenbau eigenen Düsternis begrüßt, die sich recht schnell zu einem eigentümlichen Spiel von Licht und Schatten auflöst. Obwohl der Halberstädter Dom vom 13. bis 15. Jahrhundert vornehmlich im Stil der nordfranzösischen Gotik umgebaut wurde, haftet gerade dem Langhaus mit den Obergaden (der hochgelegenen Fensterzonen im Mittelschiff) und dem Lettner (der Abgrenzung des Chores und der damit ursprünglichen Teilung des Kirchenraumes in einen weltlichen und einen geistlichen Part) eine gewisse Lichtambivalenz an, welche auch durch zahlreiche künstliche Lichtquellen begünstigt wird. Unweigerlich hat man als Besucher das Gefühl nicht nur einen Raum mit über tausendjähriger ritueller Tradition betreten zu haben, sondern im wahrsten Sinne des Wortes auch aus der Zeit zu fallen. Etwas Altes scheint hier zu hausen, etwas das mahnend und tröstend zugleich ist. Und auf meiner Wanderung durch den Chorumgang – vorbei an einer sonnenbeschienen Maria Magdalena aus dem 14. Jahrhundert, Türen, unter denen der Wind mit Blättern und Federn spielt, hinweg über alte in den Boden eingelassene Gräber – begleitet mich denn auch der Atem der Geschichte auf Schritt und Tritt. Ehrfurcht ist ausdrücklich erlaubt. Staunen auch. Und Respekt sowieso. Nicht nur für die handwerklichen und kunstfertigen Leistungen der Steinmetze und Arbeiter, die ein solches Bauwerk im wahrsten Sinne des Wortes in die Höhe erhoben und immer wieder umgestaltet haben. Respekt gilt auch dem Glauben und der Kontinuität. Denn der Dom wird immer noch evangelisch genutzt. Er entging den Bilderstürmen der protestantischen Umbruchszeit zum einen, weil die Reformation mit dem Jahr 1591 erst spät in Halberstadt eingeführt wurde, zum anderen, weil nicht alle Domangehörigen konvertierten und Protestanten und Katholiken den Ort fortan gemeinsam nutzten. „Selbst die Reliquiare wurden, trotz starker Einwände gegen die Heiligenverehrung nicht angetastet. […] Die Gebeine der Heiligen solle man […] nicht verehren, aber in Ehren halten.“ (Richter, S. 14) Ein hoffnungsvolles Beispiel dafür, dass Toleranz über Differenzen hinweg wirken kann.

Der Dom zu Halberstadt ist dem heiligen Stephanus sowie dem heiligen Sixtus geweiht. Stephanus war der erste christliche Märtyrer und ist nicht zu verwechseln mit dem heiligen Stephan, der als Bischof von Rom im 3. Jh. enthauptet wurde. Die Apostelgeschichte des Lukas überliefert Stephanus Wirken in Jerusalem, sein Bekenntnis zu Jesus sowie seine Steinigung. (Angebliche) Steine selbiger befinden sich heute im Domschatz, ebenso wie Knochen von Arm und Kopf, die seit dem 13. Jahrhundert in Halberstadt aufbewahrt werden. Der Gedenktag des Stephanus ist der 26. Dezember.

Seit Ende des 10. Jahrhunderts gehört auch der heilige Sixtus (Gedenktag 7. August) zum Halberstädter Patronat. Hintergrund war die bereits erwähnte Weihe des ottonischen Dombaus, für welche Reliquien des Heiligen ihren Weg von Rom nach Halberstadt fanden. Wie der heilige Stephan war Sixtus Bischof von Rom gewesen und war unter dem römischen Kaiser Valerian hingerichtet worden.

Zweifellos handelt es sich beim Dom zu Halberstadt aus christlicher Sicht um einen heiligen Ort. Doch kann auch das „Heilige“ bisweilen vom Unheiligen durchdrungen sein. Daher zunächst ein kurzer Blick auf die beiden Begriffe.

Heilig – Unheilig

Der Begriff „heilig“ stammt vom Althochdeutschen heilag, eventuell liegen hier Wurzeln im Altnordischen (hei lagr > „eigen“ oder „Eigentum“). Zudem kann „heil“ „Zauber“, „Glück“ oder „günstiges Vorzeichen“ aber auch „gesund“ bzw. „gerettet“ bedeuten. Im Lateinischen finden wir dagegen „sacer“ in der Bedeutung „heilig“ oder „göttlich“. (Vgl. Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm). Der Begriff wird vornehmlich im religiösen Kontext verwendet. Was „heilig“ ist, kann jedoch weit gefasst sein. Von Bergen, Flüssen bis hin zu Personen, Zahlen oder der Vorstellung von der göttlichen Sphäre selbst reicht die Anwendbarkeit. In der christlichen Kirche gilt das Wort „heilig“ selbst als „geheiligt“ und damit Gott gehörend.

Das Lexikon des Mittelalters definiert denn auch die „Heiligkeit“ wie folgt: „Während der ersten christlichen Jahrhunderte gab es nur eine einzige Art von [Heiligen]: die Märtyrer, die durch die Nachfolge der Passion Christi die himml. Glorie errungen hatten.“ (LexMA, Bd. 4, Sp. 2014) Später übertrug man „Heiligkeit“ u.a. auch auf Asketen, Bischöfe, Klostergründer oder Adlige. Prominente Beispiele für letztere sind der ottonische Kaiser Heinrich II. (973/978 – 1024) sowie der angelsächsische König Eduard the Confessor (1004 – 1066). Die Heiligen waren im Mittelalter „wirksame Helfer und Vermittler gegenüber Gott. Ihre Reliquien wurden übernatürl. (Wunder-)Kraft (virtus) zugeschrieben; die Sanktuarien zahlreicher [Heiliger] wurden zu Ausgangspunkten der Wallfahrt.“ (Ebd. Sp. 2014 f.) Eine Praxis, die sich bis heute erhalten hat.

Der Begriff „unheilig“ wiederum bedeutet, dass etwas oder jemand entweder moralisch zweifelhaft, wenig gottesfürchtig, also unfromm, ist oder handelt. Laut dem Wörterbuch der Grimms ist die Verwendung von „unheilig“ allerdings erst seit dem 15. Jahrhundert nachweisbar. Es kann auch im Sinne von „verdammt“, „verrucht“ oder „entweihend“ gebraucht werden oder allgemein „profan“ meinen und damit „weltlich“. Daher können im christlichen Kontext „heilig“ und „profan“ auch im Sinne des Gegensatzes von „Gnade“ und „Sünde“ transzendiert sein.

Ein „unheiliger“ Ort wäre demnach ein Ort, dem im christlichen Sinne nichts „göttliches“ und „gnadenhaftes“ anhaftet oder einfach ein Ort, der „weltlich“ geprägt ist bzw. dem etwas Anstößiges oder eben entweihendes anhaftet. Dies für den Halberstädter Dom als Kirchenort anzunehmen, ist nicht zutreffend, mit Blick auf den Domschatz und dessen Historie fallen indes durchaus einige unheilige Umstände auf.

Domschatz

Auf den Domschatz war ich bei meinem Besuch besonders gespannt. Er ist in der ehemaligen Klausur des Doms ausgestellt. Um die rund 300 präsentierten Objekte beschauen zu können, ist allerdings ein Eintritt fällig. An dieser Praxis hat sich, wie noch zu zeigen sein wird, seit dem Mittelalter nichts verändert. Dennoch lohnt sich die Investition. „Mit ca. 1250 beweglichen Kunstwerken gilt der Halberstädter Domschatz als der umfangreichste mittelalterliche Kirchenschatz, der an seinem ursprünglichen Nutzungsort erhalten geblieben ist.“ (Richter, S. 10) Dazu gehören u.a. mittelalterliche Handschriften, Skulpturen, Kelche, Elfenbeinreliefs oder Mobiliar. Der größte Teil besteht indes aus liturgischen Gewändern, den sogenannten Paramenten. Diese wurden von Priestern, Bischöfen oder Diakonen ausschließlich zu Gottesdiensten oder besonderen feierlichen Anlässen getragen. Auch musste vor dem Erstgebrauch eine Weihe erfolgen, der Stoff musste von der „profanen“ in die „heilige“ Sphäre überführt werden. Sehr schön hat diesen Prozess der Halberstädter Domprobst Johannes Semeca (gest. 1245) beschrieben, in dessen „Missale“ es heißt: „Entkleide mich, Herr, vom alten Menschen mit seinen Werken, und kleide mich ein zum neuen Menschen, der nach Gott geschaffen ist in Gerechtigkeit und in der Heiligkeit der Wahrheit.“ (zitiert n. Richter, S. 96) Ein Satz, der sich durchaus auch ohne religiösen Bezug metaphorisch deuten lässt.

Der Wert eines geheiligten liturgischen Gewands war nicht zu unterschätzen. Dieser konnte durchaus einer umfangreichen Goldschmiedearbeit entsprechen. Vor allem der noch immer vorhandene Farbreichtum und die Details der Stickereien, auf denen u.a. auch Motive von exotischer bzw. heimischer Vogelwelt abgebildet sind, haben mich sehr beeindruckt. Aus konservatorischen Gründen dürfen die Textilien nicht fotografiert werden. Dasselbe gilt für die noch erhaltenen Wandteppiche, von denen der sogenannte Abraham-Engel-Teppich (entstanden um 1150) mit einer Länge von über zehn Metern der älteste noch erhaltene Bildwirkteppich Europas ist. Die dargestellten Szenen aus dem Alten Testament zeigen Abraham, der von Gott getestet wird, indem dieser ihm befiehlt, seinen Sohn Isaac zu opfern. Zusammen mit den lateinischen Inschriften und weiteren Szenen der Heilsgeschichte, dürfte der Teppich vor allem für ein theologisch gebildetes Publikum bestimmt gewesen sein.

Der wesentlich kleinere Karlsteppich aus dem 13. Jahrhundert ist im oberen Teil abgeschnitten. Sein Zentrum bildet die Figur Kaiser Karls des Großen, welcher inmitten von Philosophen (benannt werden Cato und Seneca) thront. Auf den erhaltenen lateinischen Inschriften wird die Freigiebigkeit gelobt. Zweck des Teppichs ist nicht nur Dekoration oder die Zurschaustellung von Macht. Der legendäre Kaiser wird gleichzeitig zum Symbol des idealen Herrschers stilisiert. Auch hier sind die Details der Webarbeiten und der hervorragende Erhaltungszustand nur zu bewundern.

Um einiges bedeutsamer als die Gewebe und für die Kirche bis zur Reformation auch wesentlich lukrativer war indes das Halberstädter Heiltum, sprich die vom Bistum unterhaltene Reliquiensammlung. Deren Geschichte ist zum Teil auch eng verbunden mit dem Leben des Konrad von Krosigk (1201-1208 Bischof von Halberstadt).

Reliquien

Unter Reliquien (lat. reliquiae > „Zurückgelassenes“) versteht man die körperlichen Überreste (Knochen, Blut, Haare etc.) oder die persönlichen Gegenstände einer als heilig verehrten Person. „Zugrunde lag die Auffassung, die Seele bleibe […] mit ihrem Leib in Verbindung, ja lasse in den Überbleibseln sogar eine bes. Kraft (virtus) zurück, [so] dass [Reliquien] als ‚sakramental‘ galten: Sie garantierten die Vergegenwärtigung des [Heiligen] auf Erden.“ (LexMA 7, Sp. 702 f.)

Der Reliquienschatz von Halberstadt wurde seit der Gründung des Bistums aufgebaut, u.a. übertrug man Überreste des bereits erwähnten heiligen Stephanus aus der französischen Stadt Châlons-en-Champagne. Im 10. Jahrhundert erweiterte man den Bestand durch Blut, Teile des Gewandes und Armpartikel des Heiligen, welche der damalige Bischof Hildeward in Metz erwarb. Maßgeblichen Anteil an der Erweiterung des Heiltums hatte indes Konrad von Krosigk. Da er sich politisch in den staufisch-welfischen Thronstreit verstrickte und dadurch exkommuniziert wurde, nahm er am 4. Kreuzzug teil. Dieser führte allerdings nicht wie ursprünglich geplant nach Jerusalem, sondern endete in Konstantinopel. Die christliche Stadt wurde 1204 von den Kreuzfahrern erobert und geplündert. Auch Konrad sicherte sich hierbei seinen Anteil. Unter den erbeuteten Reliquien befanden sich ein Dorn aus der Dornenkrone von Jesus, ein Finger des heiligen Nikolaus, Haare der Jungfrau Maria, Knochen von Maria Magdalena und des Apostels Andreas etc. Im Jahr 1205 kehrte Konrad im Triumphzug nach Halberstadt zurück und übergab die Reliquien später dem Dom mit der Bedingung, dass alljährlich am 16. August an den Einzug der heiligen Schätze aus Konstantinopel gedacht werden sollte. Auch die Wallfahrten wurden neu organisiert, mit dem Ergebnis, dass sich die Kassen des Bistums gut füllten. Nach und nach wurden die Reliquien in neue und kostbare Schaugefäße übertragen. Besonders im Gedächtnis geblieben ist mir das Armreliquiar mit dem Finger des heiligen Nikolaus von Myra (Gedenktag 6. Dezember). Mit ihm sind zahlreiche Wunder verbunden. Er ist zudem Schutzpatron der Kaufleute, Apotheker, Pilger, Reisenden, Studenten, Juristen, Gefangenen, Kinder etc. Man könnte etwas salopp sagen, ein richtiger Allround-Heiliger. Weitere Reliquien von ihm werden u.a. in Worms, Edstetten, Bari, Minsk, der Schweiz und Frankreich aufbewahrt. Der Halberstädter Finger hat indes noch eine besondere Geschichte, denn Konrad von Krosigk behielt diesen bis zu seinem Tod bei sich. Erst danach (1225) gelangte er durch päpstliche Intervention an den Dom.

Etwas mulmig wurde es mir indes bei bei der Betrachtung des Schädels vom Apostel Jakobus des Jüngeren, den Krosigk ebenfalls aus Konstantinopel entwendet hatte. „Der Schädel ist eingefasst in sich kreuzende Silberbänder. […] Das Inneres des Schädels ist, wohl zur Stabilisierung, mit einer plastischen Masse (Lehm?) gefüllt.“ (Richter, S. 168) Im Gegensatz zu Fingern oder Knochensplittern war die Berührbarkeit der Reliquie in Byzanz enorm wichtig. Ich versuche mir vorzustellen, diesen Schädel in die Hand zu nehmen und fühle mich dabei noch unwohler.

Etwas weniger Direktkontakt bietet da das sogenannte Tafelreliquiar, welches zu den kostbarsten Reliquiaren des Domschatzes gehört. Sein Zentrum bildet die bereits erwähnte Reliquie vom Kreuz Christi, um welche sich weitere Reliquien versammeln, die von Personen stammen, die mit Jesus in Verbindung standen oder sich um seine Verehrung verdient gemacht haben. Der Kasten wirkt auf den ersten Blick wenig spektakulär und auf den zweiten wie eine Lagerstätte für besondere Ritual-Ingredienzien eines angehenden Alchemisten. „Über die konkrete gottesdienstliche Verwendung der Reliquientafel lässt sich nur spekulieren. Abgesehen von ihrer Funktion als theologisch wohl geordnetes Schaugefäß für Reliquien könnte die Tafel liegend auch als Tragaltar genutzt worden sein.“ (Ebd. S. 166)

Bei so viel geballt-fragmentierter Heiligkeit wird mir erneut mulmig. Bis heute lässt sich die Echtheit der Halberstädter Reliquien zudem nicht belegen. Die Echtheit wurde im Mittelalter faktisch vorausgesetzt. Der Rest ist Glauben. Ein Foto zeigt einen Bogen aus Muschelkalk, der vom Lettner stammen könnte – genau geklärt ist das jedoch nicht. Nach diesem Anblick bin ich überraschend froh, die heiligen Domschatzhallen wieder zu verlassen. Die Schwermut und den leichten Grusel kann ich derweil nicht abschütteln. Sie begleiten mich auch noch in den Kreuzgang am Dom, wo ein wenig die Fantasie mit mir durchgeht und ich mir das Gebäude als Kulisse für eine Dark-Romance-Geschichte vorstelle. Vielleicht haben das alte Gemäuer mit heiligen Wurzeln und bisweilen unheiligen Brüchen in der Vergangenheit so an sich, dass sie so ambivalent sind wie wir Menschen und vielleicht gerade deshalb so viel Faszination ausüben.

Als Besuchsempfehlung der (Un)Heiligen Orte seien für den Halberstädter Dom jedenfalls fünf von fünf Punkten vergeben.

Fortsetzung folgt

Ein Beitrag von Dr. Constance Timm


Literaturhinweise:

Arnold Angenendt. Reliquien.In: Lexikon des Mittelalters, Bd. 7 J.B. Metzler 2000, Sp. 702-703.

Jürgen Richter. Der Domschatz zu Halberstadt. 2. Aufl. Verlag Janos Stekovic: Wettin-Löbejün 2026.

André Vauchez. Heiligkeit. In: Lexikon des Mittelalters, Bd. 4. J.B. Metzler 2000, Sp. 2014-2015.


© Arbeitskreis für Vergleichende Mythologie e. V.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.