Liebe in Zeiten des Krieges – Das Lied des Achill

„Ich wusste, wie es sich anfühlte, allein zu sein, kannte den bohrenden Schmerz, den einem das Glück anderer versetzte, wenn man selber Kummer litt.“ Prinz Patroklos, aus dessen Perspektive das Geschehen des Romans „Das Lied des Achill“ der Autorin Madeline Miller erzählt wird, hat kein einfaches Dasein. Sein tyrannischer Vater, König eines eher unbedeutenden Reiches, macht ihm das Leben schwer, seine liebevolle, aber einfältige Mutter ist ihrem Sohn keine Hilfe. Als Patroklos, noch ein Kind, eines Tages versehentlich einen Jungen tötet, wird er vom Hof verbannt und muss nun im fernen Reich Phthia unter den Augen des Königs Peleus sein Dasein fristen, wo man ihn zum Krieger ausbildet.

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Fabelwesen aus Sicht eines Zoologen: Einstimmung zum Mythen-Tag

Liebe Leserinnen und Leser des MYTHO-Blogs,

ein turbulentes Jahr neigt sich ganz allmählich dem Ende entgegen, und wir sind immer noch mittendrin im Reich der Fabelwesen, die sich nicht nur in unserem Bestiarium sehr heimisch fühlen, sondern auch Thema des 1. Leipziger Mythen-Tages im Heinrich-Budde-Haus sind. Vom indischen Garuda wird dort die Rede sein, vom dämonischen Wendigo und von keltischen Drachen. Wir freuen uns auf viele neue Impressionen und auf spannenden Gesprächsstoff.

Dabei stellt sich gleichzeitig die Frage, ob Fabelwesen wie der Phönix, der Drache oder der Wolpertinger gänzlich unserer Fantasie entsprungen sind oder ob es die einen oder anderen realen Vorbilder gegeben hat, die die Imagination der Menschen dermaßen beflügelt haben, dass aus diesen Tieren mehr wurde, als das bloße Auge uns glauben macht.

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